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Schlaganfall

Was ist ein Schlaganfall?


Ein Schlaganfall ist die häufigste Ursache für eine bleibende Behinderung beim Erwachsenen. 80% der Schlaganfälle werden durch plötzliche Durchblutungsstörungen des Gehirns ausgelöst. Bei den übrigen kommt es durch Zerreißen von Hirngefäßen zu Einblutungen. Durch die unzureichende Durchblutung kommt es zu einem Sauerstoff-und Nährstoffmangel in den betroffenen Hirnregionen und zur Schädigung der Hirnzellen bis zum Absterben. Typischerwese treten die Symptome "schlagartig" auf.

Aber es gibt Warnsignale. Die häufigsten sind:


  • Lähmungserscheinungen: meist halbseitig im Gesicht, Arm oder Bein
  • Taubheitsgefühl in einer Körperhälfte
  • Sprachstörungen
  • Sehstörungen mit halbseitigem Ausfall des Gesichtsfeldes. Das heißt, daß der Patient beim Blick zum Beispiel nach links nur einen schwarzen Fleck sieht. Gelegentlich treten auch Doppelbilder auf.

 

Was tun?


Beim Auftreten auch nur eines  Symptoms rufen Sie bitte sofort die Rettung unter Telefonnummer: 144!! Nach dem Schlaganfall bleiben für das Medikament, welches Blutgerinnsel auflösen kann, nur 4 Stunden Zeit. Deshalb ist der sofortige Transport an eine Neurologische Abteilung mit Stroke Unit (= eine auf Schlaganfall spezialisierte Abteilung) entscheidend. Je mehr Zeit ungenützt nach dem Eintritt eines Schlaganfalles verstreicht, um so größere und um so mehr bleibende Schäden sind die Folge! Deshalb: "Zeit ist Hirn".